Gefüllte Lebkuchenherzen

Mit unserem Rezept für gefüllte Lebkuchenherzen liegst du zur Weihnachtszeit goldrichtig. Mache sie doch einfach mal selbst, anstatt sie im Laden zu kaufen. Du kannst sie nach deinem Geschmack füllen.

Verschiedene Füllungen

Klassischerweise sind Lebkuchenherzen mit Aprikosenmarmelade oder Kirschmarmelade gefüllt. Du kannst sie aber auch mit jeder anderen Konfitüre oder Marmelade füllen.

Hirschhornsalz vs. Backpulver

Traditionellerweise wird Hirschhornsalz als Triebmittel verwendet. Er verleiht Lebkuchen sein typisches Aroma und ist in der Weihnachtszeit in den Backabteilungen gut sortierter Supermärkten erhältlich.

Er wurde früher tatsächlich aus den Hufen von Hirschwild gewonnen, heutzutage wird es aber chemisch hergestellt. Und keine Sorge: Der unangenehme Geruch verfliegt beim Backen komplett.

Die Lagerung

Am besten schmecken die Lebkuchen, wenn du sie in einer luftdicht verschlossenen Blechdose aufbewahrst und nach dem Backen noch ein wenig durchziehen lässt. Wenn sie etwas eingetrocknet sind, lege einfach ein Stück Apfelschale mit in die Metalldose.

So werden sie wieder weich und frisch.

Versuche auch mal unsere Zimtsterne, Panettone oder weihnachtliche Ingwerplätzchen.

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Gefüllte Lebkuchenherzen

Mache deine gefüllten Lebkuchenherzen zur Weihnachtszeit einfach selbst! Es ist nicht so schwer. Probiere es aus.
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Arbeitszeit 1 Std.
Gericht Gebäck
Land & Region Deutschland
Portionen 20 Stück

Zutaten 

  • 60 g Agavensirup
  • 60 g Rohrohrzucker
  • 20 g Margarine
  • 1 EL Maisstärke
  • 3 EL Wasser
  • 175 g Weizenmehl Typ 405
  • ¾ TL Hirschhornsalz oder Backpulver
  • 1 TL Kakaopulver schwach entölt
  • 3 TL Lebkuchengewürz siehe unten

Zum Füllen:

  • 125 g Kirsch-Konfitüre

Für die Glasur:

  • 100 g Zartbitter-Kuvertüre

Lebkuchengewürz:

  • 4 TL Zimt gemahlen
  • 1 Messerspitze Gewürznelke gemahlen
  • 1 Messerspitze Anis gemahlen
  • ½ TL Ingwer gemahlen
  • ½ TL Koriander gemahlen
  • ½ TL Kardamom gemahlen
  • ½ TL Piment gemahlen
  • ¼ TL Muskat gemahlen

Anleitungen 

  • Zuerst legst du ein Backblech mit Backpapier aus und heizt den Backofen auf 180 °C (160° C Umluft) vor.
  • Agavensirup, Margarine und Rohrohrzucker bringst du unter Rühren mit einem Schneebesen in einem kleinen Topf langsam zum Schmelzen und lässt dann die Zuckermasse leicht abkühlen. In der Zwischenzeit mischst du in einer Rührschüssel Maisstärke, Weizenmehl, Hirschhornsalz, Kakaopulver und das Lebkuchengewürz gut miteinander und fügst die Zuckermasse sowie das Wasser hinzu.
  • Wenn du alle Zutaten gut miteinander verrührt hast, verknetest du sie mit einer Gabel oder den Händen zu einem festen, aber nicht zu feuchten Teig, den du sofort weiterverarbeiten solltest, damit er nicht zu fest wird.
    Den Teig teilst du in zwei Hälften und rollst eine Hälfte auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einer Teigrolle zu einer ca. 3 mm dünnen Teigplatte aus.
  • Ähnlich wie bei der Ravioli-Zubereitung verteilst du mit einem Esslöffel kleine Kirschkonfitüre-Häufchen so auf der Teigplatte, dass sie jeweils 2 bis 3 Zentimeter Abstand zueinander haben sollten.
    Die Zwischenräume und Ränder streichst du mit etwas Wasser ein.
    Dann rollst du die andere Teighälfte ca. 3 mm dünn auf dieselbe Größe aus, legst sie auf die erste Teigplatte und drückst die Zwischenräume und Ränder leicht an.
  • Mit dem Ravioli-Ausstecher oder einem herzförmigen, runden oder eckigen Plätzchenausstecher stichst du jetzt die gefüllten Lebkuchenherzen aus. Damit die Konfitüre nicht herausläuft, solltest du die Ränder noch einmal mit einer Gabel leicht andrücken.
  • Die gefüllten Lebkuchenherzen legst du auf das vorbereitete Backblech. Die Teigreste knetest du wieder zusammen, rollst sie aus, füllst sie und stichst weitere gefüllte Lebkuchenherzen aus, bis der Teig aufgebraucht ist.
  • Die Backzeit beträgt etwa 7 bis 8 Minuten. Dann sollten die Lebkuchen noch nicht gebräunt und sehr weich sein, damit sie saftig sind.
  • In der Zwischenzeit bereitest du die Schokoglasur zu. Dafür hackst du die Zartbitter-Kuvertüre grob mit einem Messer und lässt sie langsam im Wasserbad schmelzen, ohne zu viel zu rühren, weil sonst Luftbläschen entstehen.
  • Die fertig gebackenen Lebkuchenherzen legst du auf ein Kuchengitter, lässt sie abkühlen und bestreichst sie gleichmäßig mit der geschmolzenen Zartbitter-Kuvertüre. Lasse sie auf einem Gitter abtropfen und fest werden.
Keyword Lebkuchen, Weihnachten
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Image credits: Unless otherwise stated: ©Angela Darroch, ©Pro Stock Media via Canva.com or ©Unsplash.com.

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